![]() | 26. Oktober 2009 Himmel, Hölle, Leben nach dem Tod? Liebe Freunde des Okkulten, wir haben schon oft überlegt, was die Menschen dazu bringt, einander in großen Massen umzubringen, einzusperren, zu quälen usw. Wenn es doch diesen Jenseitsglauben gibt, in dem es heißt: nach dem Tod kommen die Guten in den Himmel und die Bösen in die Hölle. Wie soll das funktionieren? Die Hölle müsste doch schon längst wegen Überfüllung geschlossen sein. Wir glauben daran, dass alles, was man in diesem Leben gutes oder schlechtes macht, einen noch in diesem Leben doppelt trifft. Woran glaubt ihr? Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod? An einen Himmel, eine Hölle? Wiedergeburt? Teilt mit uns eure Vorstellung von einem jenseitigen Leben, hier soll wirklich alles Platz haben und es braucht sich keiner wegen seiner Gedanken zu genieren (ist leider oft so bei Glaubensfragen). Wir glauben, dass es … ehrlich gesagt, nach jahrelangen Diskussionen zu diesem Thema sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass wir es nicht wissen. Das wird einmal unser letztes großes Abenteuer werden, das wir alleine und jeder zu seiner Zeit antreten werden müssen. Liebe Grüße Herta und Toni |
![]() | 26. Oktober 2009 Ich kann dazu die Gespräche mit Seth - Bücher empfehlen. Da wird im Prinzip alles erklärt, wenn es auch relativ kompliziert ist. Jedenfalls wird der Bogen um das ganze fragmentenhafte Halbwissen gespannt. Das Himmel und Hölle Bild würde ich schnell vergessen. Angeblich erleben wir, wenn wir sterben, das, was wir erwarten zu sehen. Das heißt, auch wenn das Himmel und Hölle (die kath. Kirche hat mal echt den Arsch offen) Bild Blödsinn ist, kann es sein, dass man etwas in die Richtung erstmal erlebt, bis man dann von Wesen der anderen Welt, geistigen Führern, verwandten Seelen und/oder so aufgeklärt wird. Im Prinzip ist der Geist dann auf einer anderen Schwinungsebene. Die Vorstellung des Paradieses ist auch eher als Metapher zu verstehen. Es geht vermutlich um das Erleben als friedlicher Welt, der Erfahrung des Eins-Werden mit der Schöpfung und dem ganzen Seelenwesen, das hinter uns steht, von dem wir mit jeder Inkarnation nur ein kleiner Teil dessen Vervollkommnung und Annäherung an Gott sind. Ok ich krieg das gerade nicht so richtig auf die Reihe, bin etwas erkältet und mein Geist gerade nicht sehr frisch. Jedenfalls ist festzuhalten: Wenn man stirbt, erlebt der Geist mit dem Astralkörper, was man erleben will, nachdem er teilweise noch unserer physikaleischen Welt anhaftet. Bis wir von Nahestehenden die Augen geöffnet bekommen. Und dann die geistige Welt in allen Facetten erleben können. Es muss phantastisch sein. Jedenfalls werden wir dann wieder eins mit der Gesamtheit. Von dort aus wählen wir dann vielleicht ein neues Leben aus, um mit den Erfahrungen hier erneut an der Vollkommenheit der Existenz zu arbeiten. Wobei der Zeitbegriff ja nur hier gegeben ist. Es kann also genausogut sein, dass die anderen Leben parallel, vorher oder psäter stattfinden. Zu komplex. Das ist schwer zu begreifen aus unserer Sicht. Wahrscheinlich in letzter Instanz unmöglich. Aber man kann vielleicht eine Idee davon bekommen. |
![]() | 26. Oktober 2009 @ funky_agent Danke für deine anregende Ansicht. Ein Nachtrag zu unserem Eingangspost: Was Himmel und Hölle angeht, das ist ein Bild, das wir schon lange nicht mehr in uns tragen. Aber es sind Bilder, die jeder kennt und allgemein verständlich sind. Ich habe mich in letzter Zeit etwas mehr mit der Religion der Plains-Indianer beschäftigt und kann der Idee von Wakan Tanka immer mehr abgewinnen (das sagt eine Agnostikerin). Auch hier ist es so, dass eigentlich alles Eins ist, alle Lebewesen sind Eins und alles was man tut, kommt einem im Leben irgendwann zurück. Mit dem Tod geht dann die Seele wieder in den Geist von Wakan Tanka ein und vereint sich mit den anderen Seelen. Liebe Grüße Herta |
![]() | 26. Oktober 2009 ... Ich sehe das ziemlich nüchtern, denn die Frage "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" ist kein reales, sondern ein philosophisches Problem. Wie kann ich also die Frage für mich beantworten. 1. Ansatz: Ich glaube an die Reinkarnation und ein Teil von mir (nennen wir es "Seele") beginnt immer wieder in einem neuen Körper einen neuen "Lebenszyklus". 2. Ansatz: Ich lehne ein "Weiterleben" nach dem Tod im Sinne der Reinkarnation oder "Höheren Stufe der Existenz" ab und negiere somit die Existenz eines Teiles in mir (nennen wir ihn "Seele"). Mit dem Tod endet alles und ich lebe ausschließlich in der Erinnerung der noch lebenden Menschen. 3. Ansatz: Ich glaube an die Wahrheit der Religion (egal welche), denn hier kommen die verschiedenen Religionen in´s Spiel. Das menschliche Leben ist in den meisten Religionen eine Vorstufe und Bewährung für das "Weiterleben nach dem Tod". Diese Vorstufe legt fest, wohin der Mensch nach seinem Tod wechselt. Zur Auswahl stehen hier bei den meisten Religionen Himmel mit der Vorstufe Fegefeuer und Hölle mit der Vorstufe Limbus. Zusammenfassung: Wenn ich nun das jeweilige Für und Wider zusammenfasse, so komme ich für mich zu dem Ergebnis, daß mit dem Tod und spätestens mit dem Versinken in die Vergessenheit alles ein Ende hat. Wie größenwahnsinnig muss man doch sein, sich über die Unendlichkeit des Alls mit seiner gesamten Schöpfung zu stellen. Hier ist der Wunsch der Vater des Gedankens, denn es gibt einen "Schöpfer", nur ist es nicht der "Liebe Gott" oder eine sonstige von Menschen erdachte Form. Wir sind nicht imstande, diese Form der Existenz zu erfassen und schon garnicht, sie zu begreifen. Die Erde ist ein absolutes Nichts im Universum. Sie wird irgendwann vergehen und niemand im Universum wird es bemerken. |
![]() | 26. Oktober 2009 Nach einer intensiven Reinkarnationstherapie bin ich überzeugt davon, dass unser Kern (man kann ihn gerne Seele nennen) weiterlebt und sich ein neues Leben in einem neuen Körper sucht - um all das zu lernen, was in diesem und in den letzten Leben nicht geklappt hat. Vielleicht auch, um die eine oder andere Schuld abzutragen oder Ernte einzufahren, einiges zu büßen und für anderes belohnt zu werden. Wenn man mag, kann man dafür die Bilder "Himmel" und "Hölle" verwenden, sie sind aber Unsinn! *** Übrigens habe ich alles, was ich in meiner Reinkarnationstherapie aus früheren Leben erfahren habe, sofort überprüft, soweit ich es konnte. Und zu meiner Verblüffung konnte ich meine Skepsis beseitigen: Was nachzuprüfen war, hat absolut und einwandfrei gestimmt, hat offenbar früher exakt so stattgefunden. Sogar bestimmte Orte und Häuser habe ich gefunden. Und das hat mich davon überzeugt, dass meine Erlebnisse nicht nur Einbildung waren. Seitdem glaube ich daran bzw. vertraue darauf, dass unser Schicksal zum Teil von unserem Karma bestimmt wird, welches wir uns in früheren Leben erarbeitet oder verschuldet haben. (Der Antaghar) |
![]() | 26. Oktober 2009 Antaghar Wo hast du das gemacht,diese Reinkarnationstherapie? Ist so was nicht gefährlich? Und warum hast du das gemacht? Hört sich auf jeden Fall sehr spannend an! |
![]() | 26. Oktober 2009 ... Natürlich hat jeder das Recht, nach seinen eigenen Erfahrungen, Wünschen und Vorstellungen sein Leben und seine Überzeugungen zu gestalten. Dem Spruch aus Hamlet: "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmmel und Erde, als eure Schulweisheit es sich erträumt!" stimme ich vollinhaltlich zu. Telekinese und Telepathie z.B. existieren, aber niemand kennt die Ursachen, wir sehen nur die Wirkung. Vor allem die Telepathie ist aus meiner Sicht Ursache für die Fehldeutung als Reinkarnation. Telepathie ein sehr altes Phänomen und bis jetzt naturwissenschaftlich nicht erklärbar, aber sie existiert in Form von "vagem Wissen", plötzlichen starken Gefühlsregungen beim Tode von weit entfernt lebenden nahen Angehörigen und vor allem in dem von Psychologen, Psychotherapeuten, Pädagogen, Seelsorgern, Ärzten und Soziologen verwendeten Begriff der Empathie. Hier wird die Fähigkeit eines Menschen beschrieben, sich gedanklich in ein anderes Lebewesen hineinzuversetzen und dessen Gefühle zu teilen. Hier könnte nach meiner Auffassung der Grundstein für den Glauben an die Reinkarnation liegen. Die Bezeichnung der Telepathie in der deutschen Sprache als "Gedankenübertragung" oder "Gedanken lesen" ist völlig falsch und entspricht nicht der wirklichen Bedeutung des Begriffs "Telepathie". lg Hermann |
![]() | 26. Oktober 2009 Telepathie ist doch im Prinzip eine Form der Metakommunikation..(?) Und die findet definitiv statt. Ist halt die Frage, inwieweit man dafür empfänglich ist. |
![]() | 26. Oktober 2009 @funky_agent Metakommunikation ist es definitiv nicht, denn bei dieser Art der Kommunikation müssen beide/alle Beteiligten auf "Senden und Empfangen stehen". Die Telepathie ist eine reine "Einbahnstraße" und hat nichts mit Gedankenlesen oder ähnlichen Dingen zu tun. Wir verwenden den Begriff "Telepathie" schlicht falsch. |
![]() | 26. Oktober 2009 Antworten @ dieKleinen Gefährlich ist meines Wissnes diese Therapie wohl nur, wenn sie unter Hypnose oder Trance stattfindet. Ich hab sie in Stuttgart bei vollem und klarem Bewusstsein gemacht und war dabei jederzeit Herr meiner Sinne. Die Therapie hat mir seinerzeit sehr geholfen und manches Problem in diesem Leben sozusagen von ganz allein gelöst, das offenbar auf Erfahrungen und Ängsten aus früheren Leben beruht hatte. *** @ sundowner Telepathie oder sogenannte Mind-Felder könnten durchaus eine Erklärung für manche Erfahrung in Bezug auf Reinkarnation sein. Mit Sicherheit ausschließen kann man das wohl selten. Wenn ich allerdings Dinge dabei erfahre, die mich tief berühren, sie unverzüglich überprüfe und dafür handfeste Beweise finde - wohlgemerkt aus Leben, die längst vergangen und z. B. schon hundert Jahre her sind -, wie sollte da Deiner Meinung Telepathie funktionieren? Es ginge doch nur, wenn nach dem Tod eine Art Bewusstsein-Feld weiter existiert, an das ich mich dann jetzt wieder ankopple. Oder hast Du da andere Ideen? (Der Antaghar) |
![]() | 26. Oktober 2009 Reinkarnation Mit Reinkarnation habe ich mich vor Jahren einmal befasst und hatte auch vor, mich rückführen zu lassen. Ich habe das für mich als zu gefährlich abgehakt. Ausschließen kann ich allerdings nicht, dass ich schon mehrere oder sagen wir andere Leben gelebt habe, schon allein deshalb, wenn ich von der Tatsache ausgehe, dass alles Leben Eins ist. Liebe Grüße Herta |
![]() | 27. Oktober 2009 An Himmel und Hölle glaub ich nicht, ... .... aber ich glaube an ein neues Leben. Wer weis wie oft und als was ich schon gelebt hatte. |
![]() | 27. Oktober 2009 Warum Angst haben vor dem, von dem wir nicht wissen, ob es ein Gutes oder ein Übel ist. Ich kann nur für mich schreiben und denken, dass nur unser Glauben, nicht Religion, unser persönlicher Glauben das Bild vom Tod oder vom Sterben und dem was dann folgt, in uns prägt. Ob es eine nachfolgende Gerechtigkeit in welcher Form auch immer gibt, ob es Belohnung gibt, ist und bleibt bis zum Zeitpunkt des Selbsterleben wohl Spekulation und Hoffnung. lg Ralf |
![]() | 27. Oktober 2009 Ein Zitat zum Thema das mich sehr beschäftigt und mir eine gewisse Vorstellung gibt. Unsterbliche sterblich, Sterbliche unsterblich, sie leben gegenseitig ihren Tod und sterben ihr Leben. Und es ist immer ein und dasselbe was in uns wohnt. Lebendiges und Totes und das Wache und das Schlafende und Jung und Alt. Wenn es umschlägt ist dieses jenes und jenes wiederum, wenn es umschlägt dieses. Ganzes und Nichtganzes, Zusammengehendes und Auseinanderstrebendes, Einklang und Mißklang und aus dem Wiederstreit entsteht die schönste Harmonie und aus allem wird Eins und aus Einem alles. Fragmente, Heraklit von Ephesus Wenn ich mir vorstelle, dass Licht, Energie in allem und um alles herum ist, wenn der Kosmos eins ist mit allen Wesen, dann hat alles eine Seele, eine universelle Seele, die in allem ist und deshalb auch in mir selbst. lg Ralf |
![]() | 27. Oktober 2009 jenseitserfahrung u.a. viele menschen ... so gut wie alle die diesen planet hier bewohnen stellen sich immer wieder der frage ... was kommt nach dem tod ?? die einen denken sie kommen in einen himmel ... weil dies der platz für die guten ist ... die anderen wiederum denken sie kommen in die hölle .... weil dies der platz der bösen ist .... wiederum andere denken ihre seele steige auf um an höherem teilzunehmen ... ganz andere denken sie werden wiedergeboren .... als mensch ... als tier ... oder aber als eine pflanze ... ich persönlich glaube an die wiedergeburt ... und an das karma ... entweder man wird belohnt für ein vorheriges leben oder aber man muss sich dem leben erneut stellen um die vorangegangenen fehler ... sofern man sie fehler nennen kann ... wieder gerade zu biegen und daraus zu lernen ... für die nächst höhere stufe ... persöhnlich kann ich sagen ich war schon einmal so gut wie tod ... viele berichten davon das sie ein gleisendes licht sahen ... eine art erhellten tunnel durch den sie gingen und die damit einhergehende wärme der geborgenheit verspürten ... bei mir war es als lief mein leben das ich hatte in einer art zeitraffer ab ... ja selbst meine geburt habe ich gesehen ... all das dauerte eine unendlichkeit .... so kam es mir vor ... und doch waren dies nur sekunden ... bis mich eine wohlige erleichterung erfasste und auch ein licht mir wärme spendete um die damit verbundene angst vor dem tod zu nehmen ... und doch wurde es danach dunkel ... es war als würde die seele auf eine neue aufgabe warten um wieder zurück auf diese erde zu kommen .... als ich dann wieder meine augen öffnete und sah das ich noch lebte war mir klar das ich noch einiges zu tun hatte ... was mir mein bis hier gelebtes leben auch immer wieder bestätigt .... auch glaube ich daran das ... wenn wir wiedergeboren werden .... jedes leben egal als was .... seinen sinn und seine aufgabe hat ... zu den themen telephatie und telekinese..... telepathie ist die kommunikation zwischen zwei lebewesen ... welcher art auch immer ... und es ist nicht erforderlich das gegenüber darüber zu informieren ... es ist möglich gedanken dabei zu lesen und diese nach bedarf auch zu manipulieren ... kein staat der erde würde zugeben das dies möglich ist ... denn aufgrund der beschaffenheit unseres gehirns stehen die zeichen beim menschen immer af empfang ... siehe manipulation des kaufverhaltens beim menschen durch bestimmte medien ... telekinese ...hier am beispiel das man dadurch dinge bewegen kann ... existiert schon seit jahrhunderten ... doch dies in großem maße öffentlich zu machen würde den menschen angst machen ... weil die masse diese fähigkeit nicht ausgebildet und erlernt hat ... ich denke nicht das jesus einfach nur so über das wasser gelaufen ist wenn dies so gewesen sein sollte ... ich denke er hat durch kraft seiner gedanken sich dies ermöglicht .... hier sei gesagt ... mit einem zitat von albert einstein ... der mensch ... bis auf einige ausnahmen ... nutzt nur 10 % seiner hirnkapazitäten .... bei der vorstellung das ein mensch 100% seiner kapazitäten des hirns ausnutzen würde .... da wäre meine frage .... zu was wäre der mensch alles fähig ????? und wenn jeder mensch dazu in der lage wäre .... hier wäre dann die möglichkeit .... alles ist eins und eins ist alles ... in gedanken würden und könnten wir verschmelzen ... das leben bahnt sich immer einen weg ... auch über den tod hinaus .... das ist der kreislauf unserer und anderer existenz .... wie man sie auch immer nennen mag ... in diesem sinne Der Herzdieb |